österreichische Politikerin; Infrastrukturministerin (2000-2002)
* 15. Juli 1963 Schwanenstadt
Herkunft
Monika Forstinger wurde am 15. Juli 1963 in Schwanenstadt im Westen von Oberösterreich als älteres von zwei Kindern von Anton und Ernestine Forstinger geboren. Sie stammt aus einer Bauernfamilie.
Ausbildung
F. besuchte die Volks- und Hauptschule im nahen Laakirchen an der Traun und absolvierte die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe in Bad Ischl. Ab 1982 studierte sie Landschaftsplanung an der Wiener Universität für Bodenkultur (BOKU) und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Linz. 1988 graduierte sie zur Diplomingenieurin und promovierte 1997 mit einer Arbeit über die Vererdung von Reststoffen aus der Papierindustrie.
Wirken
Ihre berufliche Laufbahn begann F. 1988 als Vertragsassistentin am Institut für Wasserwirtschaft an der BOKU Wien. 1990/1991 arbeitete sie beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung für die Agrarbezirksbehörde im Bezirk Gmunden um den Traunsee. 1991 trat sie als Umweltexpertin und Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit in das Papierverarbeitungsunternehmen SCA-Laakirchen AG ein. Sie war von dessen damaligem Chef, Alfred Heinzel, für diesen Hersteller hochwertiger Magazinpapiere gewonnen worden, wurde dann später als Prokuristin zuständig für die Umweltbilanzen aller 250 Standorte und blieb der SCA bis 2000 verbunden. 1993 trat sie zudem in den Vorstand des Reinhalteverbandes im Großraum Laakirchen ein und wurde Geschäftsführerin der ...